Die richtige Farbbehandlung für Gartenhäuser

Die richtige Farbbehandlung für Gartenhäuser

Damit es Sonnenlicht und Regenwetter übersteht, muss ein Gartenhaus aus Holz entsprechend vorbehandelt werden. Jedoch wird nicht jedes Gartenhaus mit behandeltem Holz geliefert. Wenn das Holz noch nicht behandelt wurde, muss es mit einer geeigneten Farbe und verschiedenen Lacken imprägniert werden, damit Wind und Wetter das Material nicht schädigen und keine Schäden durch Schimmel und Insekten auftreten. Worauf Sie dabei achten müssen und welche Risiken bei der Imprägnierung bestehen erklären wir in diesem Artikel.

Erst imprägnieren, dann lackieren 

Ein Holzhaus muss zunächst imprägniert werden. Erst danach erfolgt der endgültige Anstrich mit Deckfarbe oder Lasur. Dann ist das Gartenhaus vor Feuchtigkeit geschützt und optisch bereit für den Sommer im Garten. 
Wer sich diesen Vorgang ersparen möchte, entscheidet sich für ein bereits imprägniertes Gartenhaus. Mit einem geeigneten Lack vorbehandelt, wird das Objekt dann bereits vollständig imprägniert angeliefert und muss nur noch im heimischen Garten aufgebaut werden. 

Deckfarbe oder Lasur 

Der endgültige Anstrich erfolgt nach der Trocknungsphase. Der Anstrich sollte spätestens drei bis vier Wochen später erfolgt sein, da die Imprägnierung ansonsten ihre Wirkung verliert. Ist die Imprägnierung vollständig ausgetrocknet, kann mit dem Anstrich begonnen werden. Hier bieten sich Lasur oder Deckfarbe an. Während der Farbanstrich die Maserung des Holzes vollständig verdeckt, ist das Material bei einer Lasur weiterhin zu sehen. Eine dunkle Lasur bietet in jedem Fall einen besseren Schutz gegen UV-Strahlen und anderen Belastungen. Zu beachten: eine farblose Lasur bietet nicht den gewünschten UV-Schutz. Wer sich unsicher ist, lässt sich im am besten beraten. 

Fehlende Imprägnierung: diese Risiken bestehen 

Wird das Holzhaus nicht ordentlich imprägniert und mit der geeigneten Farbe behandelt, kann dies zu Schäden führen. Undichte Stellen werden durch Regen und Nässe aufgeweicht, während Lücken die Gefahr eines Insektenbefalls bergen. Auch Schimmelpilz kann sich bilden, wenn nicht die passende Imprägnierung verwendet wird. Nässe und Feuchtigkeit sind typische Risiken, die es durch die Verwendung einer geeigneten Lasur zu vermeiden gilt. Wer dies nicht tut, riskiert ausgebleichtes, aufquellendes Holz, Schäden am Lack und nicht zuletzt den Verlust des Gartenhauses. 

Außenbereich imprägnieren: so geht´s 

Wenn das Gartenhäuschen bereits steht, muss der gesamte Außenbereich imprägniert werden. Gemeint sind sämtliche Bereiche aus hölzernen Werkstoffen inklusive der Fenster, Türen und etwaiger Balkone. Soll das Gartenhäuschen lediglich zur Aufbewahrung von Geräten genutzt werden, wird am besten auch die Innenseite imprägniert. Wer das Holzhaus als Hobbyraum verwenden möchte, verzichtet im Innenraum auf eine Imprägnierung. Mögliche Ausdünstungen stellen ein gesundheitliches Risiko dar und sollten deshalb vermieden werden. 
Fenster und Türen müssen von innen und außen behandelt werden. Normalerweise erfolgen mindestens zwei Anstriche. Die genauen Angaben bezüglich Verarbeitung und Trocknung finden sich in der Regel auf dem verwendeten Produkt. 

Wie oft müssen Lasur und Imprägnierung wiederholt werden? 

Die Imprägnierung muss nur einmal durchgeführt werden: bevor das Gartenhäuschen zum ersten Mal genutzt wird. Die Lasur gilt es jedoch regelmäßig zu wiederholen. Je nach Standort des Gartenhauses und der Wetterlage kann dies alle zwei bis drei Jahre notwendig sein. Entsprechende Deckfarben haben eine lange Haltbarkeit und halten das schädliche UV-Licht auch nach vielen Jahren noch zuverlässig ab. 
Sollten Schäden wie abblätternder Lack oder gar ein Schimmelbefall bemerkt werden, muss der Schutz in jedem Fall erneuert werden. Selbiges gilt, wenn das Gartenhaus ständig in Benutzung ist oder der Lack sichtbar an Glanz verliert. 
Bevor der neue Lack aufgetragen wird, muss der Untergrund gesäubert und getrocknet werden. Der optimale Zeitpunkt ist der Sommer, denn im Sonnenlicht trocknet die Lasur zügig. Zu heiß darf es allerdings nicht sein, da ansonsten der Lack verdunstet, bevor er trocknen kann. Optimalerweise wird die alte Oberfläche zuvor sorgfältig abgeschliffen.

 

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